Teezeremonien weltweit: Genuss pur daheim
Tee wird schon seit Jahrtausenden getrunken, der Teegenuss in vielen Ländern sogar zelebriert. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich die besondere Atmosphäre der Teezeremonien auch zu sich nach Hause holen können.
Jetzt eine schöne Tasse Tee - Wasser kochen, über den Tee gießen, ziehen lassen. Ein guter Schluck und dann wieder zurück zur Tagesordnung. So oder ähnlich sieht auch bei Ihnen der Teegenuss aus? In vielen Gebieten der Erde ist Teetrinken Lebensart und zelebrierte Entspannung. Nehmen Sie das Wort "Teestunde" doch einmal wörtlich und machen es den anderen Kulturen nach. Sie werden sehen, dass allein schon die Zubereitung sinnliches Vergnügen bereiten kann.
Der Ursprung der Teezeremonien – China

In China hat der Teeanbau seinen Ursprung, wann genau, ist nicht eindeutig belegt. Die Chinesen bevorzugen grünen Tee und messen drei Aufgüssen besondere Bedeutung zu. Reinigen Sie zunächst eine kleine Teekanne und kleine Schälchen ohne Henkel mit heißem Wasser. Füllen Sie einen Teelöffel Oolong-Tee pro Tasse in das Kännchen, überbrühen mit heißem Wasser und gießen diesen ersten Aufguss "des guten Geruchs" sofort in die Schälchen, er wird nicht getrunken. Füllen Sie danach das Kännchen wieder mit heißem Wasser, lassen den Tee bis zu 30 Sekunden ziehen und gießen ihn "schichtweise" in die Schalen, so dass jeder dasselbe Geschmackserlebnis erhält. Dieser 2. Aufguss ist der "des guten Geschmacks". Anschließend können Sie die Aufgüsse mehrfach wiederholen und lassen den Tee jeweils 10 Sekunden länger ziehen als zuvor. Das sind die Aufgüsse "der langen Freundschaft", die jedes Mal anders schmecken.
Tipp:
Asiatische Tischsets aus Bambus, Teetässchen aus dem Chinaladen und Pantöffelchen aus glänzendem Stoff mit Blüten (in Asialäden erhältlich) machen die chinesische Zeremonie stilecht und perfekt für ein Treffen mit Freundinnen.
It’s teatime in England

Für die Briten ist eigentlich immer Zeit für einen guten Schluck Tee. Besonders populär ist zu jeder Zeit der "English Breakfast Tee", eine kräftige Schwarzteemischung vor allem aus den Sorten Ceylon und Assam. Richtig zelebriert wird aber nur noch der 5-Uhr-Tee, der mit den reichhaltigen Beilagen wie Scones, Shortbread oder auch Gurkensandwiches einer Zwischenmahlzeit gleichkommt. Bei der Zubereitung des englischen Tees bleiben die Teeblätter nach dem Ziehen in der Kanne, sodass Sie ein Teesieb beim Einschenken benötigen. Wer möchte, nimmt Zucker und Milch dazu, wobei hier die Meinungen auseinandergehen, ob die Milch vorab schon in der Tasse sein oder erst nachträglich zum Tee dazugegeben werden sollte. Es wird gemunkelt, dass die Queen zumindest Letzteres bevorzugt …
Tipp:
Richtig britisch wird es mit einer selbstgebauten Etagere, indem Sie ältere Teller mit Goldrand und einer "Zwischenlage" aus einer umgedrehten flachen Teetasse stapeln und darauf englisches Gebäck servieren.










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eine Tasse Tee in aller Ruhe ist die Meditation für zwischendurch
Von: Martina P. aus Mittenwalde | 20.01.2012
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