So verwenden Sie im Alltag weniger Plastik!

Im täglichen Leben völlig ohne Dinge aus Plastik und anderen Kunststoffen auszukommen, das dürfte sehr schwerfallen. Ja, das ist sogar nahezu unmöglich. Aber den Anteil drastisch zu verringern, das ist relativ einfach. Wir hätten da ein paar Tipps, mit denen Sie nicht nur weniger Plastik benötigen, sondern vor allem auch weniger Plastikmüll in die Tonne werfen müssen.

Auf die fest verbauten Plastikteile in z.B. Auto, Computer und TV-Gerät kann man nicht verzichten. Aber es gibt so viele Verpackungen und Wegwerfartikel aus Plastik und ähnlichen umweltunfreundlichen Materialien, die man getrost bei Seite lassen könnte. Einen Versuch ist es allemal wert.

Glas und Mehrweg

Warum nicht einfach mal auf Wasser, Limonaden, Joghurt, Milch und Ähnliches aus Plastikverpackungen verzichten? Es gibt Glasflaschen und Gläser, die im Mehrwegsystem immer und immer wieder verwendet werden können. Und Gläser, auf die es kein Pfand gibt, kann man immer noch als praktisches Aufbewahrungsbehältnis im Haushalt verwenden.
Auch die Seifenspender aus Plastik können Sie getrost vergessen, wenn Sie sich einen schönen aus Porzellan zulegen und Flüssigseife in größeren (und oft preiswerteren) Nachfüllpackungen einkaufen.

Obst, Gemüse, Tragetaschen

Kaufen Sie Obst und Gemüse nicht mehr hauteng eingeschweißt in Plastikverpackungen, sondern frisch und unverpackt. Und zum Transport nutzen Sie am besten Stofftaschen oder Ihren schönen Einkaufskorb.

Geschirr und Besteck

Auch wenn es für Partys und Picknicks immer so schön praktisch war: Verzichten Sie auf Teller, Becher, Gabeln, Messer, Löffel, Trinkhalme und Rührstäbchen aus Kunststoff. Gerade diese Teile werden meist nur einmal verwendet und dann weggeworfen. Ein schönes Mehrweg-Geschirr macht zwar mehr Arbeit, aber es macht auch viel mehr Freude, damit zu essen und zu trinken.

Haushaltswaren aller Art

Kugelschreiber, Schreibutensilien und andere kleine Haushaltshelfer wie beispielsweise Kochlöffel, Siebe und Dosen sind sehr häufig aus Plastik. Vieles davon ließe sich mit größter Wahrscheinlichkeit durch Produkte aus Holz, Metall und anderen langlebigeren Materialien ersetzen.

Spielzeug

Beim Kauf von Kinderspielzeug aus Kunststoff lohnt es sich, auf Begriffe wie PVC-frei, phthalatfrei, BPA-frei zu achten. Dann sind zumindest weniger Schadstoffe darin enthalten. Noch besser ist allerdings, nur zu Dingen aus Holz und Textil zu greifen. Gutes gebrauchtes Spielzeug zu kaufen kann zudem noch Geld sparen.

Essen und Trinken to go, aber umweltfreundlicher

Wenn Sie unterwegs mal eben einen Kaffee auf die Hand kaufen, verwenden Sie einfach Ihren eigenen Thermobecher statt der üblichen Einwegbecher. Und wenn Sie dann noch ein eigenes Besteck immer gut eingewickelt in der Handtasche haben, können Sie beim Eis, der Portion Pommes oder einem Salat auf „Einwegmessergabellöffel“ gut verzichten.

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