Tipps zur richtigen Mülltrennung!

Mülltrennung ist aus einem ganz einfachen Grund sinnvoll: Es hilft, die Massen des angefallenen Verpackungsmülls zu recyceln. Beim Sammeln und Trennen sind die Österreicherinnen und Österreicher vorbildlich: Beachtliche 96 % sammeln ihre Verpackungen getrennt. Alle österreichischen Haushalte zusammen kommen damit auf jährlich mehr als eine Million Tonnen Verpackungen und Altpapier, die einer sinnvollen Verwertung zugeführt werden können.

Zur Unterscheidung der Müllarten gibt es grundsätzlich sechs Kategorien. Erstens: Plastikflaschen und Kunststoffverpackungen. Zweitens: Behälterglas. Drittens: Metallverpackungen. Viertens: Papier, Pappe. Fünftens: Biomüll. Sechstens: Restmüll. Und jetzt ran an die richtige Sortierung!

Ein wichtiger Hinweis vorab: Die Unterscheidung der Müllarten gilt in ganz Österreich, die Sammelsysteme aber können sich lokal unterscheiden. Fragen Sie im Zweifelsfall dazu bitte bei der zuständigen Stelle Ihrer Gemeinde oder des für Sie zuständigen Versorgungsunternehmens nach.

Plastikflaschen und Kunststoffverpackungen - Behälter Farbe gelb

In die gelbe Tonne oder in den gelben Sack kommen Plastikflaschen und -verpackungen. Also beispielsweise Joghurtbecher, Plastikflaschen, Flaschenverschlüsse. Getränkekartons und beschichtete Tiefkühlpackungen sind Verbundmaterialien und gehören in den meisten Gemeinden außer in Wien auch in die gelben Sammelbehältnisse.

Die Verpackungen müssen übrigens nicht vorher ausgewaschen werden, es sollten nur keine dicken Reste mehr drin sein. Oder anders gesagt: Alles, was man mit einem Löffel rausbekommt, sollte entfernt sein.

Metall - Behälterfarbe blau

Nur restentleerte Dosen und andere Metallverpackungen (z.B. aus Aluminium und Weißblech) in die Metallsammlung werfen! Keine Elektro- oder Elektronikgeräte!

 

Glas

Glas, also Glasflaschen oder Einweggläser, sollte auf jeden Fall in die entsprechenden Sammelbehälter für weißes oder grünes Glas geworfen werden. Wobei gelbes oder blaues Glas in den Behälter für grünes Glas gehört. 

Was auf keinen Fall in die Sammelbehälter kommen soll, sind Trinkgläser, Fensterglas, Spiegelglas oder gar Glühbirnen. Die gehören alle zum Restmüll.

Papier

Für Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Prospekte, Kataloge, Eierkartons und ähnliches gibt es in den meisten Städten öffentliche Papiercontainer.
Sollten Sie Kombinationen aus Papier und Plastik entsorgen, z. B. Jausensackerl mit Sichtfenster, trennen Sie die Materialien und werfen das Plastik in die gelbe Tonne.
Kassenzettel aus Thermopapier, Backpapier, verschmutzte Pizzakartons und auch Fahrkarten gehören übrigens in den Restmüll.

Noch ein Tipp: Papiertaschen sollte man idealerweise so lange nutzen, bis sie kaputt und unbrauchbar sind. Und erst dann zum Altpapier geben.

Biomüll

Wenn Sie die Möglichkeit haben, Ihren Bioabfall selbst als Dünger in Form von Kompost für den Garten zu benutzen, tun Sie es doch einfach. Oder geben Sie den Biomüll in eine Biotonne (Braune Tonne) oder einen Biomüllsack, um es von der Biomüllabfuhr abholen zu lassen. Lebensmittelabfälle, Essensreste, Kaffeesatz, Tee, Teebeutel, Obst- und Gemüsereste sowie Gartenabfälle sind wertvolle organische Rohstoffe, um daraus Biogas zu gewinnen.

Restmüll

Fotos, Gummi, Porzellan, Kerzen, Leder, Hygieneartikel, Tapeten, Bürsten, Filzstifte, Kugelschreiber, Taschentücher, Stoffreste, Watte, Windeln und auch verschmutztes Papier – all das gehört in den Restmüll.

Was auf keinen Fall im Restmüll landen sollte: Elektrogeräte, Batterien und Energiesparlampen. Bringen Sie diese am besten zur Wertstoffsammlung oder in die entsprechenden Sammeleinrichtungen im Handel.


Viel Erfolg bei der optimalen Abfallentsorgung!

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!
Jetzt anmelden um Kommentare abzugeben
Anmelden