Wie klimaverträglich leben Sie?

 

Klimaschutz geht uns alle an

Der Klimawandel als globale Herausforderung ist heute in aller Munde. Entsprechend vielfältig sind die Maßnahmen, die in Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit diskutiert werden. Klar ist: Unternehmen und Verbraucher tragen gemeinsam Verantwortung, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Unternehmen sind für die Entwicklung von energieeffizienten Produkten und Produktionsprozessen zuständig. Als Verbraucher kommt Ihnen eine ebenso wichtige Aufgabe zu: durch Ihr Einkaufs- und Konsumverhalten haben Sie einen großen Einfluss darauf, welche Waren nachgefragt und deshalb produziert werden. Sie bestimmen, wie Sie Produkte im Alltag anwenden und wie lange Güter und Dienstleistungen genutzt werden.

Wie klimaverträglich leben Sie?

Alle Waren Ihres täglichen Konsums haben eine Lebensgeschichte, die klimarelevant ist. Ob das Fahrrad in der Garage, die Pommes Frites aus der Tiefkühltruhe, die neue Jeans oder der moderne Flachbildschirm, auch die Urlaubsreise oder das im Internet bestellte Buch - jedes Produkt des täglichen Lebens erzeugt bei Herstellung, Transport, Lagerung, Gebrauch und Entsorgung klimarelevante Treibhausgase. Woher aber sollen Sie wissen, wie klimaverträglich die Produkte sind, die Sie täglich einkaufen? Worauf sollten Sie bei der Anwendung achten? Um diesen Fragen nachzugehen, beteiligt sich Henkel gemeinsam mit zehn anderen Unternehmen aus Industrie und Handel sowie dem WWF, dem Öko-Institut und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung seit zirka einem Jahr an einem entsprechenden Pilotprojekt.

"Kohlendioxid" - Was?

Um den unterschiedlichen Beitrag von Produkten zum Klimaschutz zu messen, wird weltweit mit der Erhebung von sogenannten "Kohlendioxid-Fußabdrücken" oder kurz "CO2-Fußabdrücken" von Produkten experimentiert (auf Englisch: "Product Carbon Footprints"). Doch was genau verbirgt sich hinter diesen Ausdrücken?

Dabei ist die Antwort eigentlich ganz einfach: Der "CO2-Fußabdruck" eines Produkts erfasst den Ausstoß aller klimarelevanten Gase ( = Emissionen), die entlang des gesamten Lebenswegs des Produktes anfallen - also vom Bezug der Rohstoffe über Herstellung, Transport, Nutzung und Entsorgung. Neben der reinen Summe der entstandenen Emissionen veranschaulicht eine solche Berechnung vor allem, an welcher Stelle des Lebenswegs die meisten Treibhausgase entstehen. Und gibt so wertvolle Hinweise darauf, wo Maßnahmen für den Klimaschutz ansetzen sollen: Bei manchen Produkten zeigt sich die Herstellung als besonders energieintensiv. Hier sind die Unternehmen gefragt, die Effizienz ihrer Prozesse zu erhöhen. Der Einsatz innovativer Technologien zum Beispiel kann den Energiebedarf der Produktion deutlich reduzieren. Bei anderen Produkten wiederum entstehen die meisten Emissionen während der Anwendung durch den Verbraucher, zum Beispiel im Haushalt.

Beispiel Persil Megaperls

Henkel hat im Rahmen des Projektes für erste Produkte einen solchen "CO2-Fußabdruck" berechnet - unter anderem für sein Univeralwaschmittel Persil Megaperls. Die Ergebnisse zeigen, dass hier besonders die Nutzungsphase relevant für den Klimaschutz ist: Mehr als 70% der Emissionen entstehen durch die Nutzung des Waschmittels im Haushalt, insbesondere durch den Betrieb der Waschmaschine und die Erwärmung des Wassers. Daher können kürzere Waschprogramme, niedrigere Temperaturen sowie energieeffiziente Waschmaschinen den gesamten "CO2-Fußabdruck" erheblich verkleinern. Für Henkel ist dies ein großer Ansporn immer neue Produkte zu entwickeln, um Sie beim Energiesparen im Haushalt zu unterstützen. Waschmittel wie Persil Megaperls werden ständig verbessert, damit diese schon bei niedrigen Temperaturen und Kurzwaschgängen ihre volle Waschkraft entfalten und beste Reinigungsleistungen erzielen.

Kleiner Schritt, große Wirkung

"Die Produkte von Henkel werden täglich millionenfach eingesetzt. Sie sind daher unser größter Hebel für Beiträge zum Klimaschutz und schonenden Einsatz von Ressourcen. Um beim Klimaschutz entscheidende Fortschritte zu erreichen, müssen Unternehmen und Verbraucher an einem Strang ziehen".

Ein einfaches Rechenbeispiel macht deutlich, was wir gemeinsam erreichen können: Wäscht man bei 30 anstatt bei 60 Grad Celsius, liegt die Einsparung bei rund 480 Gramm CO2 pro Maschinenwaschgang. Dies klingt zunächst nach einem kleinen Schritt - der aber eine große Wirkung hat. Bei drei Wäschen in der Woche summiert sich das Einsparpotential auf rund 74 Kilogramm CO2 im Jahr. Das entspricht ungefähr dem CO2-Ausstoß eines Mittelklassewagens auf der Strecke von Hamburg bis Frankfurt. Bei etwa 40 Millionen Haushalten in Deutschland mit durchschnittlich 155 Wäschen pro Jahr ergibt das ein eindrucksvolles Einsparpotenzial!

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